Aktuelle Berichte und Hinweise auf Veranstaltungstermine
In den Faschingsferien ist kein Training
In der Woche vom 20. bis zum 26. Februar sind Faschings-/Winterferien. Deshalb ruht bei uns in dieser Zeit der Trainingsbetrieb. Allen Jäcken eine fröhliche Karnevalszeit - und wer mit dem ganzen Trubel nichts am Hut hat, kann ja zum Beispiel Schwimmen gehen oder in der Sauna etwas für die Gesundheit tun.
Budo-Weisheit des Monats
Liebe Kampfkunstfreunde, an dieser Stelle werdet ihr künftig jeden Monat eine neue Budo-Weisheit mit einer kurzen Interpretation finden. Viel Spaß beim Lesen, darüber nachdenken und beim Umsetzen - nicht nur im Training, sondern auch im täglichen Leben.
"Der Weg zum Erfolg kennt keine Abkürzung!"
Diesen Aphorismus liest man immer wieder - und geht meistens darüber hinweg, ohne sich Gedanken zu machen, was damit gemeint ist. Doch gerade in den Kampfkünsten sieht man immer wieder, dass Sportler den schnellen Wettkampferfolg suchen oder in möglichst kurzer Zeit eine möglichst hohe Graduierung anstreben. Natürlich ist es verständlich, dass ein Anfänger es kaum erwarten kann, bis er endlich den weißen Gürtel ablegen und sich als Gelbgurt zu den Fortgeschrittenen rechnen darf. Und ebenso nachvollziehbar ist der Wunsch, mit dem schwarzen Gürtel das Erkennungszeichen für einen Meistergrad zu tragen.
Bei alledem darf aber nicht vergessen werden, dass nicht die Farbe des Gürtels das Können bestimmt. Sprich jemand ist nicht deshalb ein guter Kampfsportler, weil er einen blauen, brauen, schwarzen oder gar rot-weißen Gürtel trägt. Vielmehr wird umgekehrt ein Schuh d'raus: Zuerst kommt das Können - und die Gürtelfarbe trägt dem dann Rechnung. Ohne die entsprechenden Fähigkeiten ist eine Graduierung nämlich nichts wert! Auf die Frage, wie man am schnellsten zum schwarzen Gürtel kommt, antworte ich seit vielen Jahren immer gleich: Man geht in ein Sportgeschäft und kauft ihn sich. Was man dort aber nicht kaufen kann: die Erfahrung und der Schweiß in vielen Trainingsstunden. Doch erst dadurch bekommt der Gürtel seinen Wert. In diesem Sinne: Viel Freude beim fleißigen Üben!
Gerold Bauer
Mitwirkung bei der Staufer-Saga zum Stadtjubiläum
Im Frühsommer 2012 wird anlässlich der 850-Jahr-Feier der Stadt Schwäbisch Gmünd die so genannte "Staufer-Saga" inszeniert. Dazu gehört auch ein Schlachtengetümmel der mittelalterlichen Kreuzritter. Um die Kampfszenen möglichst realistisch darzustellen, ist auch die Kompetenz unserer Gruppe gefragt. Mit etwa einem Dutzend Personen werden wir im Rahmen der Choreographie bei sechs Aufführung beteiligt sein. Unser Part wird die Darstellung von Nahkampf-Szenen des einfachen Fußvolks sein (auch mit Messern, Stöcken etc.). Chefkoordinator des Kampfgeschehens ist Florian Schütte. Er hat vor längerer Zeit ein paar Jahre bei uns mittrainiert, sich dann aber auf den mittelalterlichen Schwertkampf spezialisiert. Die Vorbereitung im BSC leiten Gerold Bauer und Philipp Mönch.
Kampfsport in Relation zum Breiten- und Gesundheitssport
(von Jörg Frank; Zulassungsarbeit für den 1. Dan im Kempo-Judo)
In dieser Ausarbeitung werden Schnittstellen, Gemeinsamkeiten, aber auch Unterschiede zwischen Kampfsport, Breitensport und Gesundheitssport aufgezeigt. Aufgrund meiner mehrjährigen Tätigkeit im rehabilitativen und präventiven Trainingsbetrieb und dem hobbymäßigen Betreiben verschiedener Kampfsportarten seit meiner Jugend werde ich auch persönliche Erfahrungen mit einfließen lassen.
Definitionen:
Unter Kampfsport werden alle Sportarten zusammengefasst, die körperliche Bewegungen mit Techniken oder Übungen verbinden, die eine andere Person unter Kontrolle bringen, abwehren oder verletzen sollen. Da dies in unserem Rechtssystem prinzipiell strafbar ist, spielt der Gedanke der Selbstverteidigung eine zentrale Rolle im Kampfsport (siehe „Notwehr-Paragraph“ §32 StGB). In Fachkreisen wird auch zwischen Kampfsport (eher im Wettkampfbereich) und Kampfkunst (eher realistische Selbstverteidigung) unterschieden, was in dieser Ausarbeitung nicht berücksichtigt werden soll.
Kampfsportarten werden aber nicht nur zur Selbstverteidigung betrieben, sondern auch um körperlich fit zu bleiben, sein eigenes Selbstvertrauen zu stärken und in der Gruppe sozialen Kontakt zu erfahren. Bekannte Kampfsportarten sind z.B.: Karate, Judo, Taek-Won-Do, Kung-Fu, Jiu-Jitsu, Boxen, Thai-Boxen, Aikido usw. Boxen nimmt mittlerweile aufgrund seiner hohen Publizität eine Sonderstellung ein. Auch dies kann ein Grund sein eine Kampfsportart zu betreiben: Um damit Geld zu verdienen (immer häufiger auch im K 1 Vollkontakt-Kickboxen und im Ultimate-Fighting).
Für den Breitensport lassen sich verschiedene Ansätze finden. Zum einen findet die Bezeichnung Anwendung auf alle Sportarten, die nicht wettkampfmäßig betrieben werden (Definition des Deutschen Sportbunds von 1975). Zum anderen bezeichnet der Laie jede Sportart als Breitensport, die von einem Großteil der Bevölkerung betrieben wird oder diesem bekannt ist. Oft lassen sich diese zwei Ansätze aber schwer trennen. Breitensportarten genießen eine hohe Akzeptanz in der Bevölkerung, sind populär und finden eine große Beachtung in den Medien. Breitensportarten sind z.B. alle Ballsportarten, Schwimmen, Leichtathletik, Turnen, Tennis etc. Da mittlerweile fast jede dieser Sportarten auch wettkampforientiert betrieben wird, soll die Definition des Deutschen Sportbundes in dieser Ausarbeitung außer acht bleiben. Breitensportarten stehen oft auch im Schulsport auf dem Programm (Ballsportarten, Schwimmen, Turnen). Gründe um Breitensport zu betreiben können sein: Gesundheitlicher Aspekt (fit bleiben, sich bewegen), sozialer Aspekt (Training in der Gruppe, Kontakte, aber auch soziales Ansehen), Fun-Faktor (Spaß am Sport), aber eben auch finanzieller Aspekt ( in vielen Breitensportarten lässt sich mittlerweile gutes Geld verdienen).
Gesundheit ist im Sinne der Weltgesundheitsorganisation „ein Zustand des vollständigen körperlichen, geistigen und sozialen Wohlergehens und nicht nur das Fehlen von Krankheit oder Gebrechen“. Folglich ist jede Sportart die diesen Prozess unterstützt in der Kategorie Gesundheitssport einzuordnen. Nimmt man nun die einzelnen Sportarten genauer unter die Lupe, so scheitert eine nach der anderen wegen mehr oder weniger hohen Verletzungsgefahren an dieser Definition. Ohne Bewegung ist jedoch definitiv keine Gesundheit möglich, der Mensch ist von Natur aus auf Bewegung „programmiert“. Ein Knochen bleibt nur stabil, wenn er mit Druck und Zug belastet wird. Ein Knorpel wird nur mit Nährstoffen versorgt, wenn das Gelenk bewegt wird usw. usw. Um als Gesundheitssportart durchzugehen kommt es oft nicht nur auf die Sportart an, sondern auch wie diese betrieben wird. Leistungssport kann heutzutage kaum mehr als Gesundheitssport bezeichnet werden, da die Belastungen und Verschleißerscheinungen zu hoch sind. Wohl dosiertes Kraft- und Ausdauertraining kommt jedoch dem Gesundheitssport am nächsten und somit lässt sich jede Sportart als der Gesundheit förderlich einordnen, die diese zwei Komponenten beinhaltet.
Gemeinsamkeiten :
Wo liegen nun die Gemeinsamkeiten bei Kampfsport, Breitensport und Gesundheitssport?
Vergleicht man Kampfsport mit dem Breitensport so findet man viele Übereinstimmungen. Die gesellschaftliche Akzeptanz ist groß, vor allem bei traditionellen Kampfsportarten. Die Masse der Bevölkerung steht eher Vollkontaktsportarten skeptisch gegenüber, da diese oft als „blutiges Spektakel der Medien“ betrachtet werden. Manche Personen sind fasziniert davon, wenn ein Boxer mit gebrochenem Kiefer noch den Kampf gewinnt, andere werden davon abgestoßen. Bei Vollkontakt gehen also die Meinungen auseinander, aber Kampfsport als Selbstverteidigung genießt ein hohes Ansehen. Über Sportstudios und Vereine bestehen in jeder Stadt auch genügend Möglichkeiten in diesem Bereich zu trainieren. Allein eine mittelgroße Stadt wie Schwäbisch Gmünd (mit Umgebung 80 000 Einwohner) besitzt zwei Fitness-Studios, die als Schwerpunkt Kampfsport anbieten, und noch zwei weitere Studios, in denen in Form von Kursen Selbstverteidigung angeboten wird. Hinzu kommen 10 bis 20 verschieden Vereine, die Karate, Judo, Boxen, Jiu-Jitsu und vieles mehr anbieten. Was die Verletzungsgefahr angeht, so schneidet Kampfsport auch nicht unbedingt besser oder schlechter ab als andere Breitensportarten. Ein Kreuzbandriss beim Fußball ist mittlerweile genauso „normal“ wie eine gebrochene Nase im Kampfsport, obwohl sich beides vermeiden lässt.
Kampfsport mit Gesundheitssport zu vergleichen scheint vielen auf den ersten Blick unsinnig. Das kommt daher, dass allein schon die Begriffe „Kampf“ und „Gesundheit“ nicht unbedingt unter einen Hut passen. Macht man sich jedoch die Definition von Gesundheit noch einmal bewusst, und die Tatsache, dass dies nur über ein ausgewogenes Kraft- und Ausdauertraining zu erreichen ist, schneidet der Kampfsport gar nicht so schlecht ab. Natürlich gibt es auch hier große Unterschiede zwischen den einzelnen Kampfsportarten. Ein Judo-Training gestaltet sich anders als ein Training im Thai-Boxen. Trotzdem werden schon beim Aufwärmen bei beiden Sportarten Kraft und Ausdauer trainiert. Auch Dehn- und Mobilisationsübungen kommen nicht zu kurz. Zusätzlich stärken Kampfsportarten die Psyche, vermitteln Selbstvertrauen und den respektvollen Umgang mit dem Trainingspartner. In der heutigen Zeit nehmen psychische Krankheiten drastisch zu und so gesehen leistet das Training einer Kampfsportart einen sinnvollen Beitrag um diesen vorzubeugen.
Unterschiede:
Was sind nun signifikante Unterschiede zwischen Kampfsport und Breitensport bzw. Gesundheitssport? Einerseits lässt sich Kampfsport durchaus einordnen als Breitensportart, wie man bereits bei den Gemeinsamkeiten feststellen konnte. Andererseits nimmt dieser Sport eine gewisse Sonderstellung ein, da keine anderen Breitensportart sich so intensiv mit Selbstverteidigung, Aggression, Deeskalation und möglichen Gefahren auseinander setzt. Alle Kampfsportarten eint der Gedanke, dass es außerhalb des Trainings zu einem echten Kampf kommen könnte und man diesen möglichst unbeschadet übersteht. Auch wenn Kampfsport oft blutiger wirkt als andere Sportarten, so ist doch der Grundgedanke, seine eigene Unversehrtheit zu schützen, d.h. es zu vermeiden, dass man sich von jemand anderes verletzen lässt. Dieses Prinzip der Gewaltprävention durchzieht jedes seriöse Kampfsporttraining wie ein roter Faden.
Unterschiede zum Gesundheitssport sind einfach aufzuzeigen: Das ideale Gesundheitstraining würde so aussehen, dass Kraft- und Ausdauertraining in genau dem Maße betrieben wird, dass der Körper weder unter- noch überfordert wird. Kombiniert würde dieses Training mit Dehn- und Mobilisationsübungen (wobei Dehnen in Fachkreisen immer mehr umstritten ist und man mittlerweile den Mobilisationen den Vorrang einräumt). Beim Betreiben von Kampfsportarten kann es immer wieder zu Überlastungen kommen durch zu intensives Training (z.B. in einem Sparringskampf) oder zu „Untertraining“, d.h. die Belastung ist zu gering (z.B. durch Üben von Techniken). Hinzu kommt natürlich , dass man beim Betreiben von Kampfsportarten immer mit einem gewissen Verletzungsrisiko behaftet ist, trotz Schutzausrüstung und guter Technik. Trotzdem vereint ein Gedanke Kampfsport und Gesundheitssport auf eine Art und Weise wie das sonst keine Breitensportart kann. Dazu betrachten wir den Begriff der Prävention etwas eingehender.
Prävention:
Im Gesundheitssport spielt der Gedanke der Prävention eine zentrale Rolle. Im Kampfsport auch und tatsächlich gibt es dabei mehr Überschneidungen, als die meisten Menschen sich vorstellen können.
Prävention im Gesundheitssport bedeutet, dass eine Person trainiert , damit sie erst gar keine gesundheitlichen Schwierigkeiten bekommt. Prävention lässt sich am einfachsten mit „Vorbeugung“ übersetzen. Abzugrenzen davon wäre die Therapie. Hier wird eine Person erst körperlich aktiv, nachdem eine gesundheitliche Beeinträchtigung entstanden ist, z.B. ein Bandscheibenvorfall, Schulterluxation etc. In der Regel findet die Therapie dann in einer physiotherapeutischen Praxis statt. Gesundheitssport im Fitness-Studio kann prinzipiell immer als präventiv betrachtet werden!
Prävention im Kampfsport hat auch einen vorbeugenden Charakter. Meistens wird hier von Gewaltprävention gesprochen. Das wiederum bedeutet, dass die Teilnehmer eines Kurses oder eines Vereins trainieren, um eventuell körperlichen Auseinandersetzungen gewachsen zu sein. Geht man davon aus, dass es zu einer körperlichen Auseinandersetzung kommt, ohne dass die darin verwickelte Person entsprechende Kampfsporterfahrung hat, kann es zu erheblichen Gesundheitsschädigungen kommen! Und hier liegt die eigentlich etwas grotesk erscheinende Überschneidung zum Gesundheitssport. Ohne Kampfsporttraining läuft jeder von uns Gefahr, in einer Auseinandersetzung massivste gesundheitliche Schäden davon zu tragen, evtl. sogar den Tod. Diese Situationen nehmen tendenziell zu, wie die jüngsten traurigen Ereignisse in U-Bahnhöfen oder an Festveranstaltungen zeigen. Und genau genommen kann man sich gegen solche Übergriffe nicht einmal durch das Betreiben von Gesundheitssport schützen, weil man hier nicht die entsprechenden Techniken gelehrt bekommt, auch wenn man die körperlichen Voraussetzungen dazu hätte. So gesehen hat der Kampfsport dem reinen Gesundheitssport in dieser Hinsicht sogar etwas voraus!
Eigene Erfahrungen:
Seit ungefähr 6 Jahren arbeite ich im präventiven und rehabilitativen Trainingsbetrieb. Als gelernter Sport- und Gymnastiklehrer, Sporttherapeut, Personal Trainer und Rückenschulleiter ist der Gesundheitssport praktisch meine tägliche Arbeit. Tatsächlich habe ich in keiner Institution, in der ich bis jetzt tätig war (egal ob Fitness-Studio oder Kursraum einer Krankenkasse) eine schwerwiegende Verletzung eines Kunden erlebt. Das Training im Fitness-Studio mit den Komponenten Kraft und Ausdauer (wichtig: weder mit zu hoher noch zu niedriger Belastung) kommt der Definition von Gesundheitssport mit Sicherheit noch am nächsten.
Seit meiner Jugend habe ich Erfahrung in diversen Kampfsportarten gesammelt: Taek-Won-Do, Jiu-Jitsu, Wing Tsun und Kickboxen. Seit ungefähr 5 Jahren trainiere ich im Kempo-Judo (Ryu Jiu-Jitsu), einer Sportart, die dem mittlerweile sehr populären Mixed Martial Arts System sehr nahe kommt, da sowohl Schläge/Tritte, als auch Hebel/Würgetechniken und Würfe trainiert werden, also ein allumfassendes Kampfssystem. In diesen 5 Jahren hatte ich es hin und wieder mit kleineren Verletzungen zu tun und im schlimmsten Fall mal mit einem blauen Auge und einer leichten Gehirnerschütterung. Als Folge davon achte ich noch genauer auf die richtige Technik, auch beim Fallen und trainiere Sparring nur noch im Leichtkontakt. Auf diese Art und Weise versuche ich unnötige Verletzungen zu minimieren. In diesen 5 Jahren bin ich aber auch in keine körperliche Auseinandersetzung mehr gekommen, was in den Jahren zuvor durchaus ein paar mal der Fall war. Der Umgang mit schwierigen Personen oder „brenzligen“ Situationen fällt mir leichter, Gefahrensituationen erkenne ich schneller und vermeide sie daher nach Möglichkeit. Mein Selbstbewusstsein ist zwar gewachsen, aber ich kenne auch meine Grenzen und unterschätze einen potentiellen Gegner nicht mehr, vor allem wenn die Person noch in Begleitung ist. All diese Dinge können einem heutzutage das Leben retten. Die Gewaltbereitschaft von Jugendlichen aber auch von Erwachsenen steigt, und heute ist ein Straßenkampf leider nicht beendet wenn der Gegner am Boden liegt, sondern wenn er sich wirklich nicht mehr bewegt. So gesehen hat mir der Kampsport zwar die eine oder andere Verletzung eingebracht ( die sich eventuell vermeiden läßt), er hat aber auch einen wesentlichen Beitrag zu meiner Gesundheit geleistet, da jede Straßenschlägerei mit wirklich schlimmen Verletzungen einhergehen kann.
Fazit:
Abschließend betrachtet fügt sich der Kampfsport ganz gut in den Breitensport, aber auch in den Gesundheitssport ein. Was Verletzungsgefahr und körperlichen Nutzen betrifft, kann er neben praktisch jeder Breitensportart bestehen. Über den Gedanken der Prävention erhält der Kampfsport eine Nähe zum Gesundheitssport, die man nur bei näherer Betrachtung verstehen kann. Kampfsport schützt eine Person von einer anderen Person geschädigt zu werden und erhält dadurch die Gesundheit. Einen Schutz den man durch das Trainieren eines rein körperlichen Gesundheitsprogramms so nicht erhalten kann. Letztendlich kann jede Sportart nur so gut und sinnvoll sein wie es der Trainer gestaltet und es gibt große Unterschiede zwischen den einzelnen Breitensportarten und Kampfsportsystemen. Aber unter dem Strich kann man guten Gewissens behaupten, dass der Kampfsport seine Berechtigung in der Gesellschaft hat, gerade in der heutigen Zeit und auch als seriöse Sportart bzw. als Baustein eines Gesundheitstrainings betrachtet werden kann. In diesem Sinne kann ich nur jeden Kampfsportler ermutigen sich selbst treu zu bleiben, sich fair zu verhalten seinen Mitmenschen und der Gesellschaft gegenüber und verantwortungsvoll mit seinen Fähigkeiten umzugehen.
Kampfsport nur etwas für junge Leute?
Auf diese Frage kann es beim BSC Wetzgau nur eine einzige und klare Antwort geben: Nein! Wir bieten auch Interessenten jenseits der 40 die Möglichkeit, als Späteinsteiger die Kunst der Selbstverteidigung zu erlernen. Selbst Senioren, die keine schweren körperlichen Gebrechen haben, können bei uns unter fachkundiger und individueller Betreuung noch mitmachen. Auch jemand, der in jungen Jahren einmal Kampfsport betrieben hat, ist herzlich eingeladen, mit uns einen neuen Anlauf zu wagen. Und keine Angst - niemand wird bei uns zu etwas gezwungen oder überredet, was er nicht zu leisten vermag. Jeder bekommt vielmehr bei uns die Chance, nach seinen eigenen Möglichkeiten zu trainieren und wird auch nicht ausgelacht, wenn er/sie etwas noch nicht oder nicht mehr kann. Und noch eine Bemerkung zum Schluss: Drei Mitglieder unseres Trainerteams sind selbst schon über 50 oder kurz davor; die älteste Trainingsteilnehmerin bei uns ist 53 und hat erst Mitte 40 mit dem Kampfsport angefangen! Also einfach mal bei uns reinschauen, wenn man schon immer mal Kampfsport machen wollte, aber irgendwie aufgrund von Kindererziehung oder Stress im Beruf bisher nie die Zeit dazu gefunden hat. Kontakt: Gerold Bauer, 0178 / 838 94 14 oder 07176/3692
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